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Das Webkonzept - oft vernachlässigt und doch so wichtig

Das Webkonzept - oft vernachlässigt und doch so wichtig
  Datum: 20.11.2007
  Autor: Johann Theo Hörner
 

Das Webkonzept - oft vernachlässigt und doch so wichtig

Der erste, von vielen Webdesigneen oft vernachlässigte Schritt nach den gemeinsamen Gesprächen mit dem Kunden stellt die Erarbeitung des Web-Konzeptes dar. Für den Kunden ist das oft eine gute Gelegenheit, zumindest die Strukturierung der Produkt- oder Service-Palette einmal in Ruhe zu überdenken und vielleicht neu zu definieren.

Wir von DP-Mediendesign sind ihnen dabei natürlich behilflich, indem wir diesen Schritt gemeinsam mit Ihnen tun und dann auch für sie feintunen und dokumentieren.

1. Definition der Zielgruppe

Dabei darf nicht nur an den Kunden gedacht werden, sondern auch an die eigenen Mitarbeiter, Lieferanten, Presse-Leute, Ämter und Behörden ...usw. Welche Bildschirme verwendet die Zielgruppe, welche Inhalte sind wichtig?
Davon sehr wesentlich abhängig sind wichtige technische Entscheidungen im Konzept (welche Programmiersprache wird verwendet, auf welche Bildschirmgröße wird die Website angepasst, Browserkompatibilität, Ladezeiten ... usw)

2. Erarbeitung der dargestellten Inhalte
Als wichtigste Regel gilt hier: Die Website muss für den Besucher einen echten Mehrwert bieten !
Werden Produkte verkauft müssen sie entweder besonders exquisit oder sehr günstig (z.B. www.geizhals.at)  zu haben sein.
Als "Erfolgsfaktor" ließ sich in der letzten Zeit die Mitsprache des Kunden beim Fertigen des Produktes beobachten - Individualität ist Trumpf, dafür wird gerne auch ein wenig mehr bezahlt. (Beispiel: Edelwiser-Ski, www.edelwiser.com)

Auch die Presse ist Ihnen dankbar, wenn vorgefertigte Pressetexte und downloadbare Fotos in einem speziellen Menüpunkt verfügbar sind. Jeder Journalist bringt so viel lieber einen Artikel über Ihr Unternehmen, da er damit weniger Arbeit hat. 

3. Strukturierung der Inhalte in Bereiche und Ebenen
Eine der schwierigsten Aufgaben jedes Webprojektes - der neue Website-Besitzer versucht hier meist die Inhalte in seiner betriebsinternen Sicht der Dinge dazustellen. Aber vielleicht interessiert den Kunden gar nicht, wer für Buchhaltung oder Marketing verantwortlich ist, sondern er möchte Anfragen oder Reklamationen abwickeln, egal ob dies der Portier oder der Geschäftsfüherer macht. 
Hier ist unser Projektmanager oft in der Rolle des unwissenden Surfers zu finden, um die Gestaltung des Inhaltes permanent zu hinterfragen, damit nicht an der Zielgruppe vorbei informiert wird. 

flache Hierarchie
Diese Struktur ist zu flach, der Besucher wird sofort mit Infos bzw Links erschlagen.

tiefe Struktur


Diese Struktur ist zu tief, der Besucher muss bis zu 6x klicken, um zu den gesuchten Detail-Infos zu kommen.

korrekte Struktur


korrekte Struktur: Dies stellt in der Regel die optimale Struktur dar. Gliederung in übersichtliche Themenbereiche und nach 3 Klicks ist man dei den Details.


4. Der Projektplan:

  • Wann soll der Webauftritt online gehen ?
  • Wie und wann erfolgt die Abnahme ?
  • Gibt es eine Testphase (Webshops, Redaktionssysteme) ?
  • Wann sind die einzelnen Milestones und welche Bedeutung haben sie ?

Kurz gesagt, wer macht was, wann und wie.

Daraus ersieht auch der Auftraggeber die Ressourcen an Zeit, die er dem Projekt widmen muss, was von den meisten Firmen unterschätzt wird.
Die häufigste Ursache für zeitlich verschleppte Internet-Projekte sind "fehlende Zeit" beim Auftraggeber selbst.

Der Projektplan
Projekt-Plan: Wer macht was und vorallem wann.

Wenn eine fundierte Arbeitsweise in dieser Form Ihren Vorstellungen entspricht, dann würde ich sagen:

reden wir darüber

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