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Kooperationsbildung von KMU: Modeerscheinung oder Strategie mit Zukunft?Die Ausgangssituation:
Die europäische wirtschaftliche Globalisierung schreitet unaufhörlich fort, mit allen ihren negativen und auch positiven Folgeerscheinungen für den österreichischen Klein- und Mittelbetrieb.
Die negativen Einflüsse:
Preisdumping sowohl im Dienstleistungs- als auch im Handelsbereich durch Unternehmen aus den neuen östlichen Mitgliedsstaaten aufgrund anderer Kostenstrukturen.
Die positiven Einflüsse/Chancen:
Auch in diesen neuen EU-Mitgliedsländern wächst eine kaufkräftige Mittel- Oberschicht heran, die sich vor allem bei hochwertigen Produkten und Leistungen aus den westlichen EU-Ländern als recht kauffreudig erweist.
Viele "Geiz ist geil" - Konsumenten unseres Landes realisieren heute bereits, dass sie sich den niedrigsten Preis zum Teil "teuer" erkaufen, nämlich durch erhöhte Lieferkosten und längere Lieferzeiten (Online-Shopping), wenig kulante oder aufwändige Garantie-Abwicklung und natürlich teilweise inkompetente Produkt- und Leistungsberatung.
Die Strategie:
Nun, die Strategie für ein langfristig erfolgreiches wirtschaftliches Agieren von österreichischen KMUs kann ganz einfach bedeuten, einerseits obige Risken zu vermeiden und die erwähnten Chancen gleichzeitig gut zu nützen.
Konkret ist folgende Markt/Marketingstrategie erfolgversprechend, weil sie gleichzeitig in mehreren Unternehmensbereichen wirksam ist:
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qualitativ hochwertige Produkte und Services anbieten. Die "Geiz ist geil" - Welle wird ihren Höhepunkt überschreiten, viele Kunden sehnen sich bereits jetzt schon wieder nach echtem und verlässlichem Kundenservice. Beispiel: höheren Preis, der jedoch mit äußerst kulanter Reklamations- und Serviveabwicklung verknüpft ist.
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vor allem neue Ideen bei den Services realisieren. Im Zuge der Globalisierung werden sich Produkte zwangsläufig immer ähnlicher, der Unterschied wird in Zukunft in der Qualität der lokal angebotenen Services liegen. Beispiel aus dem IT-Bereich: Zusatzgarantie für "0 Pixelfehler" bei TFT-Bildschirmen gegen Aufzahlung eines relativ geringen Mehrbetrages.
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neue, hochwertige Serviceleistungen durch Bildung von Kooperationen mit anderen KMUs kreieren durch verschiedene Arten der Zusammenlegung von Arbeitsprozessen:
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Vertikale Diversifikation (wird öfters praktiziert): Kooperieren Sie sehr eng mit bestimmten Erzeugern, Großhändlern ... usw innerhalb ihrer Branche und nützen Sie die dadurch entstehenden Synergieeffekte. Beispiel: Gemeinsame Produktschulungen, Verkaufsschulungen, Marketingaktivitäten, Logistik/Lagerhaltung mit Produktionsfirma, Großhändler .. usw.
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Horizontale Diversifikation (eher seltener praktiziert): Kooperieren Sie mit Partnern aus neuen, benachbarten Branchen um so neue oder gesamtheitliche Dienstleistungen und Services, aber auch neue, innovative Produkte anbieten zu können. Beispiel: www.team8.at 8 Handwerksbetriebe der verschiedensten Gewerke bieten unter der gemeinsamen Marke eine Komplettlösung für renovierungswillige Kunden an.
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Mischform aus beiden Diversifikationen, es wird mit Betrieben anderer Gewerke, aber auch mit großen Konzernen kooperiert. Beispiel: www.schiller-massivwerthaus.at5 kleinere Handwerksbetriebe arbeiten gemeinsam mit einem größeren Bauunternehmen zusammen. Mit im Boot ist der Konzern Wienerberger, der die Gruppe mit Marketing/PR, Know How, Technologie und natürlich seinen Produkten unterstützt.
Alle 3 Formen der Diversifikation werden übrigens von den Multis tagtäglich erfolgreich betrieben. Vorallem wenn es um Innovationen geht, wird der Markt durch Kooperationen kostengünstig getestet und aufbereitet. Die Hauptvorteile von Kooperationen liegen daher in folgenden Bereichen:
- neue Märkte im vor allem benachbarten EU-Ausland erschließen.
Dies stellt für einen Kleinbetrieb in der Regel eine unüberwindbare Hürde dar. Aber im Rahmen einer Kooperation mit Partnern teilen sich Zeitauwand und Investitionen dafür in ein bewältigbares Ausmaß. Wirtschaftskammer, Banken und Förderstellen sind für eine Unterstützung eines gemeinschaftlichen Konzeptes ebenfalls leichter mit ins Boot zu holen.
- neues, hochwertiges Know How in das eigene Unternehmen einbringen.
Das ist wahrscheinlich der am meisten unterschätzte Vorteil einer Kooperation von kleinen Unternehmen. Jeder Partner erhält Einblick in erfolgreiche Lösungen und Prozesse bei seinen Partner-Firmen. Erfolgreiche Prozesse können so sehr unkompliziert auch im eigenen Unternehmen angewendet werden - und jedes Unternehmen hat in einem anderen Bereich seine best-praxis-Lösungen.
Ihr Unternehmen kommt somit ohne der Einstellung eines für Sie nicht bezahlbaren Spezialisten zu hochwertigem Know How. Sollte innerhalb der Kooperation doch ein Spezialist notwendig sein, so kann er gemeinsam zu aufgeteilten Kosten beauftragt werden. Dies gilt insbesondere auch für die gemeinsame Inanspruchnahme von Agentur-Leistungen der verschiedensten Art (IT, Marketing, PR, Schulungen, Beratung, Coaching ... usw).
Die Lösung für KMUs:
Die Lösung kann nach unserer Meinung also nur heißen, strategische Partner zu finden und sich gemeinsame Ressourcen zu schaffen, eben durch die Bildung einer Kooperation.
Ein Beispiel aus der jüngsten Geschichte: Hätte jemand vor 20 Jahren, die großen landwirtschaftlichen Betriebe aus dem Marchfeld gefragt, ob sie nicht an einer Kooperation im Bereich Maschinen- und Fuhrpark interessiert wären, hätte er ein mildes Lächeln des jeweiligen Landwirtes geerntet. Niemand wollte in irgend einer Form abhängig sein vom anderen. Das ließ man sich viel Geld kosten.
Heute, nachdem die Preise für landwirtschaftliche Produkte im Keller sind, gibt es in nahezu jedem Marchfeld-Dorf einen Maschinen-Ring mit gemeinschaftlicher, koordinierter Nutzung der teuren Investitionsgüter wie Traktoren und Erntemaschinen.
Was für die Landwirtschaft gilt, wird in Zukunft auch im Bereich Handel und vor allem im Bereich Gewerbe aufgrund sich rasch verändernder Marktsituationen Gültigkeit haben.
Die Realisierung:
Natürlich war es uns ein Anliegen, nicht nach dem Verbreiten von weisen Ratschlägen Schluss zu machen, und an einer Kooperation interessierte Firmen mit den vielleicht gut bezahlten Ratschlägen im Regen stehen zu lassen.
Wir haben uns also daran gemacht, mit verschiedenen Gruppen von Unternehmen derartige Kooperationen schrittweise in die Realität umzusetzen:
- Bildung der Kooperations-Gruppen www.team8.at bzw. www.schiller-massivwerthaus.at
- Definition der Kooperationsziele
- Definition der neuen Prozessabläufe
- Definition der notwendigen IT-Instrumente
- Kontaktaufbau zu Wirtschaftskammer und Förderstellen
- Implementierung der IT-Instrumente (Internet-Technologie)
- Start der Kooperations-Aktivitäten
- permanente Weiterentwicklung der Kooperation
Basis des Kooperations-Konzeptes:
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Alle Unternehmen bleiben absolut eigenständig, sowohl in ihrem Markt-Auftritt, ihrer CI/CD und natürlich auch in ihrer gewählten Rechtsform.
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Darüber hinaus vereinbaren die Kooperationspartner einige Regeln (so wenige wie möglich, so viel wie notwendig) zur Zusammenarbeit untereinander.
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Eine gemeinsame Marke (wie z.B. Schiller-Massivwerthaus) wird für die Vermarktung der neuen, innovativen Services und Leistungen genutzt.
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Das Internet wird als kostengünstige Vernetzung untereinander (B2B) als auch für den Kontakt mit dem Kunden (B2C) mit maßgeschneiderten Lösungen von DP-Mediendesign genutzt.
Welche Branchen/Partner eignen sich für Kooperationen?
Wir sind überzeugt davon, dass ein derartiges Konzept absolut in jeder Branche realisierbar ist. Unsere Instrumente (Internet-Lösungen) zur Unterstützung dieser Zusammenarbeit werden in jedem einzelnen Kooperations-Fall absolut individuell angepasst, sodaß wirkliche Synergien bei der Kommunikation innerhalb der Kooperation (B2B), als auch mit den Kunden (B2C) entstehen.
Der Prozeß der Teambildung mit den Partnern ist natürlich etwas schwieriger, da hier einfach die Chemie stimmen muß. Eine Kooperation, wo sich die Partner zwar nicht "riechen" können, jedoch aus rein wirtschaftlichen Überlegungen zusammenarbeiten, hat mittelfristig kaum Überlebenschancen. Darüber sind sich auch die Kommunikations-Experten einig.
Daher ist auch ein bestimmtes Maß an Coaching innerhalb einer Kooperation sinnvoll und notwendig, damit die gruppendynamischen Prozesse konstruktiv ablaufen.
Erfahrungen zur Kooperations-Bildung:
Haben Sie ebenfalls die Absicht mit anderen Unternehmen zu kooperieren, dann freuen wir uns auf Ihren Kontakt. Gerne geben wir Ihnen in einem kostenlosen, persönlichen Gespräch unsere Erfahrungen zu einem derartigen Projekt weiter.
Johann T. Hörner zeigt Ihnen als "Certified Management Consultant" auch die technischen Lösungen dafür, deren Bedienung Ihrerseits kein spezielles EDV-Wissen benötigt. Einfaches "Jedermann-EDV-Anwender-Wissen" genügt, um die Kommunikation mit Partnern und Kunden täglich zu betreiben. Nach 2 - 3 Stunden Einschulung bedienen Sie über einen üblichen Webbrowser alle notwendigen Tools.
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